[Geschrieben am 06.12.2016]

Die Düngerthese von Leonard S.Bahnhof – Dünger – Spiegel – Kreise

Die Düngerthese habe ich des öfteren beschrieben. Sie als diese zu defininieren jedoch noch nicht.

Komediantische Performance mit diesem Inhalt [Youtube]

Wir sind als lebendige Wesen eine Form von Energie, welche sich sowohl in Ruheenergie, als auch in kinetischer und Wärmeenergie bezeichnen lässt. Dann ist da noch die Energie, die wir nicht messen können. An die viele glauben. Die der Seele. Wer weiß, ob man sie tatsächlich als solche beschreiben kann. Vielleicht ist diese Energie einfach eine der Energien, die wir in dieser Dimension nicht messen können, bzw. noch nicht so weit geforscht haben. Sie existiert jetzt also angenommen auch. Wir sterben, zumindest simpel betrachtet. Unser Körper zersetzt sich. Ab hier wünschen sich die Menschen die Existenz der Seele, weil sie einem das Gefühl der Endlosigkeit vermittelt, ein Gefühl der Verbundenheit. Was soll man dazu sagen? Muss ja schließlich nicht falsch sein. Reinkarnation wird oft beschrieben, sowohl von religiösen, als auch von nicht religiösen Menschen. Wir erzeugen nun einen hypothetischen Ort, welcher auch als der „Seelenbahnhof“ bekannt ist.

Diese Bezeichnung soll verbildlichen, nicht veralbern. Wir kehren immer wieder zu diesem „Hauptbahnhof“ zurück. Wenn wir sterben wird also diese Form von Energie freigesetzt und findet sich in diesem hypothetischen Ort wieder. Dieser Ort bezeichnet allerdings, und jetzt wird es schwirig mit der Vorstellungskraft, das gesamte Universum. Unseres. Wer größenwahnsinnig ist, der darf meinetwegen auch sagen, der Ort der die Endlosigkeit ALLER Universen vereint auf einen hypothetischen verbildlichenden Raum, dem „Seelenbahnhof“.

Gut, wir kehren also ein. Wie jedes Mal. Nicht wundern, darauf kommen wir später zurück. Da sind wir nun mal wieder, wir fühlen uns zuhause und geborgen, da wir dort schon oft waren. Dort sind viele Wesen wahrnehmbar. Diese Energien sind wieder auf den Dimensionswechsel zurückzuführen, welcher zur Folge hat, dass wir den Zustand der Materie verlassen. Vorsicht jedoch: Wir sind eine nicht wahrnehmbare Materie, immernoch Materie. Wir wollen ja nicht in die Esoterik-Schiene abrutschen. Wir haben nicht vergessen, dass unser kleiner Bahnhof hier so ziemlich alles beinhaltet. Also fahren wir fort…

Wir sind nun (wieder) ein Teil unseres Bahnhofs. Lass uns sagen, dass dieser Bahnhof eine art Spiegel der materiellen Welt darstelle. Die Dualität des Universums mal wieder. Ein Universum aus non-materieller Materie. Daraus entsteht neues Leben, die „Dünger“-Metapher kommt zum Einsatz. Unsere nicht messbare „Seelen-Energie“ findet sich dort ein, um zur allgemeinen Gesamtenergie zu werden, dem Dünger eben, aus der nun neues Leben entspringen kann. Also wird für neues Leben, welches auch in Pflanzen und Gegenständen steckt, wieder aus unserer Düngerquelle geschöpft, die Quelle des non-materiellen „Spiegel-Universums“. Gut, also verlässt wieder ein Teil von uns den Bahnhof, warum nur ein Teil? Wir sind der Bahnhof, für neues Leben wird nicht der ganze Bahnhof aufgelöst. Diese Rotation wiederholt sich sehr oft, nämlich schon die ganze Zeit. Was soll das jetzt heißen, die ganze Zeit? Einfach nur eine weitere Hypothese. Die Quintessenz beschreibt, dass wir bereits so oft in diesen Bahnhof eingekehrt sind, dass wir ein Teil jedes Wesens sind, und zwar seelisch.

Nun kommen die Physiker zum Einsatz: Wir sind ein Haufen Atome die durch das endlose Gefäß fließen. Wir werden Matsch, wir werden wieder Leben. Wir tauschen Atome ununterbrochen aus, wir sind eine deftige Atomsuppe. Astrophysiker kennen z.B. den Klassiker: Das Universum zieht sich zusammen und wieder auseinander. Dauert aber ein Bisschen, denn nun verlieren wir völlig die Vorstellung von Zeit. Deshalb sprechen wir einfach mal von Lücken. Im Universum ist ne Menge Nichts. Deshalb zieht sich der Krempel zusammen und alle Atömchen kuscheln, dann wird es ihnen zu warm, sie reiben sich ganz schön doll. Die Feder springt auseinander, wir sind mal wieder beim Knaller. Der Urknall. Bisschen oldschool, ich weiß.

Der Dünger ist also ein Kreis. Uns werden Kreise im Leben oft begegnen. Wasser ist auf unserem Planeten ein sehr bekannter Kreislauf. Der Kreis ist unser einziges Stück an greifbarer Endlosigkeit, da er unzählige Ecken hat. Voll mit unzähligen Anfängen und Enden. Warum erzähle ich also soviel Schnick Schnack voll mit Hypothesen? Es ist überwältigend zu beobachten, wie unabhängige Menschen diesem Phenomen begegnen, dies passiert in Nahtoterfahrungen, wo sie verstorbenen Menschen und Fremden begegnen. Dies passiert Menschen, die große Mengen an Halluzinogenen einnehmen und eine derartige entheogene Erfahrung durchleben. Dann gibt es Mönche, die Stunden lang in Stille, völlig gedankenfrei sitzen. Sie berichten allerdings aus einer greifbaren Perspektive und beschreiben es so: „Deine Haut ist nicht die Grenze, sondern die Brücke, wir sind alle eins.“

Was ist daran Stichhaltig? Alles, unter der Bedingung deiner Leichtgläubigkeit. Wir werden uns wohl öfter an Wiederholung gewöhnen müssen, als die Häufigkeit die unsere Lebenszeit zulässt. Der nächste Schritt wäre dann, darauf aufbauend zu erklären, weshalb es keine Zeit gibt. Dann werde ich allerdings wirklich eingewiesen.

Diese Worte entspringen keiner religiösen Vorstellung.

Mein Name ist Leonard S., diesen Text verfasste ich in einem geistesklaren Zustand.

Mind Comedy

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