Sich einzugestehen das man vollkommen beziehungsunfähig ist, ist nicht so einfach.Diese Erkenntnis kommt nicht von irgendwo her, klar würde ich es wieder versuchen, jedoch halte ich dies aufgrund von Erkrankung einfach für unwahrscheinlich.

Selbstverständlich gibt es für jeden Topf ’n‘ Deckel, jedoch bringt mir das gar nichts, passt der deckel noch so gut.

Ja, hiermit gebe ich offen und ehrlich zu, das ich nicht dazu in der Lage bin eine emotionale Beziehung auf Liebe basierend aufzubauen. Nicht für meine Mutter, nicht für meinen Vater, nicht für potenzielle Kinder. Wozu auch? Mein Kopf kann es nicht und kennt es nicht, wo soll dann noch eine Wundervolle Frau etwas abbekommen. Ich habe mich in viele Frauen verliebt, sie haben sich in mich verliebt. Das ist kognitive Liebe, keine Emotionale.

Als würde man sagen: Sie riecht gut, ein Punkt dafür. Sie hat etwas im Kopf, geben wir ihr dafür mal drei Punkte, usw. …

Natürlich reduziere ich liebevolle Wesen nicht auf ein Punktesystem. Im feineren Sinne jedoch ist es genau so. Ich fange an jemanden zu lieben, weil diese Person in der Theorie gut für mich wäre. Dann werde ich zu einem Roboter.

Maschienen lieben nicht wirklich, auch wenn sie Herz-Emojis anzeigen können.

Die alles entscheidene Frage: Zerbreche ich an dieser Tragödie?

Nein. Es ist mir sehr egal. Ich habe soziale Kontakte und verspüre Zwischenmenschlichkeiten. Auch wenn man alleine lebt kann man glücklich sein, man muss nicht in einer festen Beziehung sein, dies hat keinen höheren Nutzen, denn wir sind alle ein Wesen. Leben ist ein Wesen. Diese Verinnerlichung bringt mich zum Lächeln, vorallem wenn ich dabei ein Baum betrachte.

Liebe ist dort wo wir anfangen zu leben, nicht da, wo wir uns für eine Persona „aufgeben“.

Danke für’s Lesen, ist deep I know.

Euer Leonard

Mind Comedy

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